DAS PRINZIP DER OSMOSE (MEMBRAN-TECHNOLOGIE)

Gesundes Wasser e.V. - Lindau am Bodensee

BEI DER OSMOSE/UMKEHROSMOSE WIRD DAS LEITUNGSWASSER VON ALLEN UNERWÜNSCHTEN BESTANDTEILEN BEFREIT
Unter Osmose versteht man den Prozess des Konzentrationsausgleichs zweier Flüssigkeiten durch eine halbdurchlässige (semipermeable) Membran. Alle im Wasser gelösten Stoffe sind größer als das Wassermolekül (H2O). Durch den Druck eines Kompressors wird das Wasser zuerst durch einen Kohleblock, anschließend durch die semipermeable Membran gedrückt. Dabei wird ausschließlich Wasser, nicht aber die gelösten, ungewollten Substanzen, wie z.B. Härtebildner, Nitrat, Kieselsäure, Rückstände von Pestiziden und Medikamenten, Viren, Bakterien, Chlor mit dessen Abbauprodukten, Mikroplastik aufgrund ihrer molekularen Größe durch die ultrafeine Membran gelangen. Die Umkehrosmosetechnik (Englisch: reverse osmosis) ist mit einer extrem feinen Filtration vergleichbar und wird daher auch als Nanofiltration bezeichnet.


Entwickelt wurde die Technik in den 60er Jahren im Auftrag der NASA, die ein Trinkwasser-Recycling-System für bemannte Weltraumflüge benötigte.

Einsatzgebiete:

An erster Stelle steht die großtechnische Meerwasserentsalzung. Weitere Einsatzbereiche finden sich in der Lebensmittelindustrie (Aufkonzentrieren von Fruchtsäften), in der Medizin (Dialyse), sowie dem Abwasser-Recycling.
In den USA haben Umkehrosmoseanlagen schon längst Einzug in die Haushalte gehalten. Ein Osmosefilteranlagensystem gehört dort mittlerweile zum Standard einer gut ausgestatteten Kücheneinrichtung.

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